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Finale Märkisch-Oderland Cycling Cup 2017

Es ist vollbracht. Die 10. Austragung des Märkisch-Oderland Cycling Cup (MOL Cycling Cup) ist nun Geschichte. Am vergangenen Samstag wurden beim kalten und leider anfangs verregneten Einzelzeitfahren in Märkisch Buchholz die letzten Punkte für die Gesamt- und Einzelwertung vergeben. Und es war sehr spannend für meine Teamkollegen und mich. In der Senioren2-Wertung galt es für Martin sein grünes Trikot und seine Führung zu verteidigen. Ich bangte um mein liebgewonnenes rosa Führungstrikot in der Frauenwertung, da ich beim abschließenden Zeitfahren wegen einer fetten Erkältung auf den Start leider verzichten musste. Meine Teamkollegen Fabian und Christian wollten das letzte Rennen des Cups dazu nutzen, um Punkte zu holen und ihre Positionen in den Cup-Ranglisten zu verbessern.

Fabian konnte trotz schlechter Wetterverhältnisse eine persönliche Bestzeit in die Ergebnisliste eintragen lassen. Christian ist dieses Jahr sturzfrei und zügig durch die Strecke gekommen. Martin hat auf der 10-km langen nassen Strecke seine persönliche Bestzeit angekratzt. Leider musste er sich seinem Konkurrenten in der Senioren2-Wertung geschlagen geben, der insgesamt eine starke Saison fuhr. So fehlte am Ende nur ein Punkt für den Sieg in der Altersklasse. Bei den Frauen war ich leider nicht die einzige Fahrerin, die beim letzten Cup-Rennen, nicht mitmischen konnte. Von elf gemeldeten Fahrerinnen sind leider nur vier tatsächlich gestartet. Auch meine direkte Konkurrentin musste auf den Start verzichten. So ging der erste Platz in der Frauen-Wertung ungefährdet an mich und mein Team.

Über den ersten Platz bei den Frauen, 2. Platz in der Senioren2-Wertung und weitere Top-Platzierungen in der Gesamt- und Mannschaftswertungen freuen wir uns sehr und wollen uns bei unseren Unterstutzern und Freunden, die über die elf Cup-Rennen mit uns mitgefiebert und uns angefeuert haben, recht herzlich bedanken. Auch den Organisatoren des MOL Cycling Cups und den einzelnen ausrichtenden Radsportvereinen wollen wir für die gut organisierten und abwechslungsreichen Rennen Lob und lieben Dank aussprechen.

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Velothon für das ARRI Racing Team

Dieses Jahr wurde mein Team BRC Endspurt eingeladen mit und für das ARRI Racing Team an den Start des Berliner Velothons zu gehen, um unter anderem auch auf das „ShareTheMeal“-Projekt aufmerksam zu machen. Bei der Wahl der zu fahrenden Strecke waren wir uns alle schnell einig: wenn der Veranstalter zum ersten Mal eine 180km-Strecke anbietet, werden wir wohl genau diese auch fahren. Zu dem Zeitpunkt ahnte ich aber nicht, dass die Mindestgeschwindigkeit für diese auf 35km/h festgelegt wurde.

Vor einigen Wochen ist mir leider die Carbonfelge meines Hinterrads kaputt gegangen. Seitdem bin ich mit einem Ersatz-Hinterrad gefahren. Glücklicherweise hat Alex von  pédalage pünktlich zum Velothon mein Hinterrad wieder ganz gemacht. Statt am Samstag die Beine hochzulegen, war ich mit dem Material beschäftigt. Der Freilauf sollte ausgetauscht und Schlauchreifen geklebt und getestet werden. Die Vorbereitung für das Rennen gestaltete sich etwas hektisch.

Am Sonntag sehr früh ging es dann zum Treffpunkt mit dem Team, um ein gemeinsames Bild vor dem Rennen zu machen.  Von der angespannten Warterei im Startblock lenkten wir uns durch Plaudereien und Scherereien mit Bekannten ab. Nachdem die 60km-Fahrer/innen gestartet waren, durften auch wir unsere 180km-Strecke unter die Reifen nehmen. Der Start war wie erwartet schnell. An mir flogen zahlreiche Fahrer vorbei und ich fürchtete schon, dass ich keine Gruppe finden würde, mit der ich gut mitfahren könnte. Die Sorge war allerdings unbegründet. Schon auf dem Spandauer Damm hat sich eine große Gruppe gebildet, die ich gut halten konnte. Mit mir befanden sich in der Gruppe noch drei weitere Mitstreiterinnen.

Auf der zuerst zu fahrenden 60-km Runde hat sich nicht viel getan. Das Tempo war hoch. Die Gruppe wurde mal kleiner, mal wieder größer. Ich traf kurz auf zwei Teamkollegen und verlor sie wieder im Fahrerfeld. Auch meine Mitstreiterinnen schwirrten weiterhin in der Gruppe. Mal war die eine vorne, mal die andere, mal ich. So ging es bis wir auf der zweiten Runde auf die Autobahn aufgefahren sind. Ich habe versucht in der Gruppe nach vorne zu kommen, da ich wusste, dass es hier meistens eine Windkante gibt. Leider habe ich das falsche Hinterrad erwischt und musste zusehen, wie das Loch zwischen mir und der Frau, die gerade vorne fuhr immer größer wurde. Keine Chance das Loch zu zufahren.

Das es ab jetzt nur noch 30 km bis zum Ziel waren, wurde die Fahrweise etwas hektischer und nervöser. Bremsen haben gequietscht und ich habe Fahrer schreien und zu Boden gehen hören. Mich hat jemand beim Stürzen von hintern erwischt. Ich habe einen heftigen Ruck gespürt, konnte aber nach einer kurzen Wackelpartie weiterfahren. Mein wunderschöner neuer Big Forest Frameworks Rahmen hat eine ordentliche Schramme abbekommen. Wie ärgerlich! Auch mein Kampfgeist wurde durch diesen und noch einen weiteren Zwischenfall ordentlich angekratzt. So habe ich versucht mich aus dem Gemetzel vorne rauszuhalten.

15 km vor dem Ziel traf ich auf Mike vom Hagi Racing Team, der mich moralisch in der Endphase des Rennens unterstütz hat und dafür sorgte, dass ich im Feld eine gute Position hatte. Als wir auf die Zielgerade einbogen stellte ich fest, dass außer mir nur noch eine weitere Frau in der Gruppe war. Wir setzten beide zum Sprint an und sind gefühlt zeitgleich durch die Ziellinie gerollt. Aber nur gefühlt. Mich trennte von ihr nur Bruchteil einer Sekunde. Ärgerlich.  180 km in 4:28:37,08 Platz 3 gesamt und Platz 1 in Altersklasse waren meine Zahlen des Tages. Und über sie habe ich mich sehr gefreut.

Die schönste Belohnung war aber die müde und zufriedenen Gesichter meiner Teamkollegen zu sehen und zu erfahren, dass alle gut und sturzfrei durchgekommen sind und dass Martin sich im Zielsprint der Verfolgergruppe durchsetzen konnte und dritter wurde. (Anmerkung der Redaktion: nach der Korrektur der Ergebnisse sogar Platz 2). Die Krönung für das gelungene Rennen war aber Platz 1 für unser ARRI Racing Team powered by BRC Endspurt in der Mannschaftswertung.

Herzlichen Dank an ARRI Media für die tolle Organisation und Koordination und die Möglichkeit dieses Rennes in euren Teamfarben zu fahren.

Neue Saison mit Big Forest Frameworks

Ich musste mir wochenlang auf die Zunge beißen, um nicht voreilig die tolle Nachricht in die weite Welt hinauszuposaunen. Jetzt sind alle Weichen gestellt und Vorbereitung getroffen und ich kann endlich ungebremst meine große Freude mit allen teilen. Big Forest Frameworks, eine Stahlrahmenschmiede aus Potsdam, wird dieses Jahr BRC Endspurt sponsern. Robert Piontek, der Rahmenbauer und Gründer von Big Forest Frameworks, stellt meinem Team zwei wunderschöne maßgeschneiderte Stahlrahmen zur Verfügung, die von Timo und mir zum Rad aufgebaut und gefahren werden. Timo wird in den Cyclocross-Rennen die Fahreigenschaften seines neuen CX-Rahmens beim Brettern über Stock und Stein unter die Lupe nehmen. Ich bekomme einen für mich in Handarbeit gebauten Rennradrahmen und werde in der kommenden Saison versuchen, mein neues Big Forest Frameworks Rennrad möglichst schnell über die Rennstrecken zu bringen.

Robert kenne ich schon länger und habe ihn seit unserer ersten Begegnung bei der Veranstaltung „Stadt für eine Nacht“ regelmäßig in seiner Werkstatt in Potsdam-Babelsberg besucht, um das Löten zu üben und um mich an seinen Stahlrahmen satt zu sehen. Wer meine Vorliebe für klassische Stahlrahmen kennt, wird sich nicht wundern, dass ich schon lange mit den Gedanken gespielt habe, mir einen Stahlrahmen zu bauen oder von Robert bauen zu lassen. Selbstverständlich habe ich mich sehr über sein Sponsoring-Angebot an BRC Endspurt gefreut und habe sehr ungeduldig gewartet bis ich letzte Woche meinen Rahmen endlich abholen durfte.

Der Rahmen ist wunderschön geworden und ich bin jetzt schon hoffnungslos hin und weg. Er ist aus einem Columbus Spirit Rohrsatz nach meinen individuellen Massen muffenlos gelötet worden (fillet-brazed) und entspricht in etwa einer Rahmenhöhe von 52 cm. Neben einigen liebevollen Details hat er einen Edelstahladapter für Schaltwerk und Sattelklemme, meine Wunschrahmennummer und ein tapered Steuerrohr für integrierte Steuersätze. Das Gewicht des Rahmens beträgt ca. 1600 g.

Seit Tagen beschäftige ich mich mit Entscheidungen über die Ausstattung meines zukünftigen Zwei-Radbegleiters im Training und Rennen. Ein bisschen muss ich mich noch gedulden bis alle Teile da sind und hoffe, dass ich bald eine Jungfernfahrt mit dem Rad absolvieren und eine kleine Bilderpräsentation des Komplettrades hier veröffentlichen kann.

Ich bedanke mich recht herzlich bei Robert von Big Forest Frameworks für den tollen Rahmen, die unkomplizierte Zusammenarbeit und Unterstützung meines Teams. Ich hoffe, dass ich mit meinem fahrerischen Können diesem schönen Rahmen gerecht werden kann und mich mit vorzeigbaren Ergebnissen bei Big Forest Frameworks revanchieren kann.

BRC Endspurt Meisterschaft 2016

Am 24. September wurde unsere traditionelle BRC-Endspurt-Meisterschaft ausgetragen, um zu ermitteln wer die schnellsten Beine im Team hat und wer unseren neuen Wanderpokal als BRC-Endspurt-Meister ein Jahr lang bei sich beherbergen darf. Schnell wurde ein toller Austragungsort gefunden und ein abwechslungsreicher Rennnmodus ausgedacht, in dem man in drei unterschiedlichen Wettbewerben Punkte sammeln könnte.

Bei sonnigem Spätsommerwetter ging es für alle Rennfahrer/innen zuerst darum, den Asphalt der Anlage des Berliner TSC zum Glühen zu bringen und die schnellste fliegende Runde zu fahren. Hier konnte sich Timo mit einer hervorragenden Zeit durchsetzen. Auch ich hatte dieses Jahr dank der Unterstützung unsere Gäste Konkurrenz in der Frauenwertung und musste ordentlich auf die Tube drücken, um unseren alten Pokal für ein Jahr mein Eigen nennen zu dürfen.

Als zweites wurde ein Ausscheidungsrennen gefahren, in dem jede fünfte Runde der/die langsamste Fahrer/in das Rennen beenden musste und mit unseren Freunden und Familien Kuchen genießen konnte. Auch für mich war das Rennen erwartungsgemäß ziemlich schnell vorbei. Martin konnte sich deutlich nach vorne absetzen und eine Runde auf seine Verfolger rausfahren. Durch Rundengewinn konnte er die volle Punktzahl einkassieren und kam der Titelverteidigung wieder etwas näher.

Als letzte Disziplin des Tages stand noch die längste Runde auf dem Programm. Da ich keinen Track-Stand kann, war meine persönliche Taktik nach dem Start so langsam wie nur möglich zu der zweiten Startlinie zu rollen. Als meine Mitstreiter bereits ihre Stehversuche an der Ziellinie vorführten, rollte ich noch im Schneckentempo um die Kurve. Das Risiko von ganz hinten sprinten zu müssen war natürlich groß, eine andere Wahl hatte ich aber nicht. In diesem Rennen hat Fabian R. das größte Stehvermögen und Sprinthärte bewiesen und ich konnte aus der letzten Startposition das Rennen als Vorletze beenden.

Nach drei Rennen standen nun die Sieger/innen fest. Schnell wurden noch die Namen der neuen Titelträger auf die Pokale eingraviert und es konnte nun ausgelassen mit Freunden und Familien gefeiert werden.

Lieben Dank an Jörg Wittmann, den fairsten Wettkampfrichter den wir kennen und an Dr. Feil Forschungsgruppe für die Sachpreise für unsere Schnellsten!

37. Internationale Oderrundfahrt oder mein Trainingslager an der Oder

Die Taschen sind ausgepackt, die verschwitzen Radklamotten sind gewaschen und das Rad ist geputzt. Nur die Gedanken und Erinnerungen an die 37. Internationale Oderrundfahrt müssen noch sortiert werden. Die Orderrundfahrt zählt zum MOL Cycling Cup, einer Rennserie für Jedermann, die über verschiedene Straßenrennen, Zeitfahren und Kriterien ausgetragen wird. Ich habe mich entschieden zusammen mit meinem Team BRC Endspurt an den Start zu gehen, um Rennerfahrung und wertvolle Punkte für die MOL-Gesamtwertung zu sammeln. Die 37. Internationale Oderrundfahrt organisiert von FRC 90 e.V. ging auch dieses Jahr über vier anspruchsvolle Etappen in und um Frankfurt/Oder.

1.Etappe: Großer Preis der Stadt Frankfurt/Oder – 45 km
Schon vor dem Start der ersten Etappe im Herzen von Frankfurt/Oder war mir klar, dass es kein einfaches Unterfangen sein wird. Als einzige Frau im stark besetzten und nicht sonderlich großen Feld, hieß es für mich gleich in der ersten von 30 zu fahrenden Runden mich allein im lang gezogenen Anstieg zu beweisen und weiter zu kämpfen.

2.Etappe: Rund in der Oderniederung Thälmannsiedlung – 54 km
Bei der zweiten flachen Etappe Rund um die Thälmannsiedlung war nicht der Anstieg, sondern der starke Wind  die große Herausforderung. Auch hier ist mir das Feld nach einer Kurve mit einem 50km/h-Antritt davon gesaust. Vergebens habe ich versucht mit  stechender Lunge und brennenden Muskeln das 10m große Loch zu zufahren. Das Feld war so nah und doch so fern! Damit wurde für mich das Rennen schnell zum Einzelzeitfahren. Ich habe noch gehofft, dass ich vielleicht zu den Rennfahrern aufschließen kann, die etwas später den Kontakt zum Feld verloren haben, aber vor mir war weit und breit keiner. Nur ich, Straße und Wind.

3.Etappe: Güldendorfer Bergpreis – 52 km
Wenn schon die ersten zwei Rennen für mich nicht rund liefen, sollte die dritte Etappe „Güldendorfer Bergpreis“ noch holpriger werden. Das lag nicht nur am kurzen Kopfsteinpflasteranstieg, sondern am Platzregen, der die schmale, kurvige und mit Gullideckel gespickte Abfahrt zu einer wahren Gefahrenstelle für die Rennfahrer/innen machte. Die führenden Teams der MOL-Gesamtwertung haben kurz vor dem Start versucht dem Veranstalter zu signalisieren, dass das Risiko zu stürzen zu hoch sei und sie unter solchen Bedingungen nicht starten möchten. Nach kurzer, unübersichtlicher Abstimmung, ohne jeglichen Dialog oder Versuch einer Lösung, wurde das Rennen in totalem Chaos gestartet. Mein Team hat auf den Start verzichtet. Es wurde auch nicht klar kommuniziert, welche Auswirkungen der Startverzicht auf die MOL-Cup Wertung haben würde. Daher bin ich als einzige aus meinem Team gestartet, um meine Führung nicht zu gefährden. Da ich wusste, dass ich nicht im Feld bleiben werde, war für mich das Risiko überschaubar. In guter Gesellschaft meines Freundes und meiner Team-Kollegen habe ich mich im Regen mühsam 12 Mal über den nassen, rutschigen Kopfsteinpflasteranstieg gequält und bin 12 mal mit über 60km/h die schmale Abfahrt runter geflitzt.

Nass, durchgefroren und enttäuscht über den Ablauf und die Reaktion des Veranstalters sind wir vom Nicht-Rennen in unserem Basis-Lager in Müllrose angekommen. Da viele Einzelfahrer und einzelne Teams vom Startverzicht der führenden Mannschaften profitiert haben, sah die Oderrundfahrt-Wertung nach dieser dritten Chaos-Etappe absurd aus. Damit war die Rundfahrt für mein Team leider gelaufen.

4.Etappe: Rund um den Zeisigberg Podelzig – 75 km
Den Showdown in Podelzig am gefürchteten Kopfsteinpflasterberg mit bis zu 18%-Steigung, hat der Wettergott auch nicht leicht gemacht. Noch im Trockenen konnte ich das Hochfahren am Berg beim Warmfahren testen. Welch eine schmerzhafte Herausforderung nach drei Tagen Rennen-fahren! Pünktlich vom Start der Jedermänner hat es dann noch angefangen zu regnen, so dass auch der Seitenstreifen am Zeisigberg zu einem kaum passierbaren Sumpf wurde. Augen zu und durch! Hochfahren so weit wie es geht, absteigen, kurz schieben, wieder aufs Rad springen und weiter geht’s!

Die Einschätzung, die ich vor der Rundfahrt hatte, hat sich bestätigt: die Oderrundfahrt wurde für mich eher zu einem Trainingslager. Gefallen haben mir  diese vier Tage Rundfahrt aber trotzdem: eine tolle Zeit mit meinen Teamkollegen, anspruchsvolle Etappen, sehr schöne Gegend, gute Gespräche und trotz kleiner Rückschläge viele lustige Augenblicke. Ich komme nächstes Jahr wieder und hoffe, dass es noch ein paar andere Frauen gibt, mit denen ich dann auch mal Rennen fahren kann.

P.S. Vielen Dank an Frank Kreitner von Cycling Sport Foto für die tollen Bilder!