Kategorie: Bike-Events

BRC Endspurt Meisterschaft 2016

Am 24. September wurde unsere traditionelle BRC-Endspurt-Meisterschaft ausgetragen, um zu ermitteln wer die schnellsten Beine im Team hat und wer unseren neuen Wanderpokal als BRC-Endspurt-Meister ein Jahr lang bei sich beherbergen darf. Schnell wurde ein toller Austragungsort gefunden und ein abwechslungsreicher Rennnmodus ausgedacht, in dem man in drei unterschiedlichen Wettbewerben Punkte sammeln könnte.

Bei sonnigem Spätsommerwetter ging es für alle Rennfahrer/innen zuerst darum, den Asphalt der Anlage des Berliner TSC zum Glühen zu bringen und die schnellste fliegende Runde zu fahren. Hier konnte sich Timo mit einer hervorragenden Zeit durchsetzen. Auch ich hatte dieses Jahr dank der Unterstützung unsere Gäste Konkurrenz in der Frauenwertung und musste ordentlich auf die Tube drücken, um unseren alten Pokal für ein Jahr mein Eigen nennen zu dürfen.

Als zweites wurde ein Ausscheidungsrennen gefahren, in dem jede fünfte Runde der/die langsamste Fahrer/in das Rennen beenden musste und mit unseren Freunden und Familien Kuchen genießen konnte. Auch für mich war das Rennen erwartungsgemäß ziemlich schnell vorbei. Martin konnte sich deutlich nach vorne absetzen und eine Runde auf seine Verfolger rausfahren. Durch Rundengewinn konnte er die volle Punktzahl einkassieren und kam der Titelverteidigung wieder etwas näher.

Als letzte Disziplin des Tages stand noch die längste Runde auf dem Programm. Da ich keinen Track-Stand kann, war meine persönliche Taktik nach dem Start so langsam wie nur möglich zu der zweiten Startlinie zu rollen. Als meine Mitstreiter bereits ihre Stehversuche an der Ziellinie vorführten, rollte ich noch im Schneckentempo um die Kurve. Das Risiko von ganz hinten sprinten zu müssen war natürlich groß, eine andere Wahl hatte ich aber nicht. In diesem Rennen hat Fabian R. das größte Stehvermögen und Sprinthärte bewiesen und ich konnte aus der letzten Startposition das Rennen als Vorletze beenden.

Nach drei Rennen standen nun die Sieger/innen fest. Schnell wurden noch die Namen der neuen Titelträger auf die Pokale eingraviert und es konnte nun ausgelassen mit Freunden und Familien gefeiert werden.

Lieben Dank an Jörg Wittmann, den fairsten Wettkampfrichter den wir kennen und an Dr. Feil Forschungsgruppe für die Sachpreise für unsere Schnellsten!

Grosser Preis des BRC Endspurt

Unser neuer BRC Endspurt Wanderpokal ist fertig und wird am 24.09.2016 an die schnellsten Beine des Vereins verliehen, die beim freundschaftlichen Kräftemessen während unserer jährlichen Vereinsmeisterschaft ermittelt werden.

Photoes by: Carl Constantin Weber

Der Große Preis des BRC Endspurt ist ein Werk des Potsdamer Bildhauers Carl Constantin Weber und stellt eine Minipumpe dar, auf derer Rücken sich eine Sprint-Szene aus einem Ausscheidungsrennen abspielt. Der Preis: 26cm lang, blattvergoldete massive Bronze, 952g schwer

Die ganze Geschichte gibt es hier: http://carlconstantinweber.de/grosser-preis-des-brc-endspurt-berlin-radsportclub/

Burn fat, not gas!

indexADFC und AOK starten am 1. Juni 2014 eine große Sommeraktion „Mit dem Rad zur Arbeit“, bei der jede und jeder mitmachen darf.  Das Prinzip ist denkbar einfach: im Zeitraum vom 1. Juni bis 31. August 2014 soll man an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit fahren, um an der Verlosung attraktiver Preise teilzunehmen. Dabei zählen auch Teilstücke, die man mit Bus und Bahn kombiniert. Nach der kostenlosen Registrierung auf der Aktionsseite, kann man im persönlichen Aktionskalender die Tage und die gefahrenen Kilometer eintragen, um die persönliche Leistung immer im Blick zu haben. Auch die Kollegen und Kolleginnen kann man zum Mitmachen einladen, um ein virtuelles Team zu bilden um sich gegenseitig zu motivieren.

Wer das 20-Tage-Ziel erreicht hat, nimmt an der Verlosung teil. Dabei fragt man sich natürlich wer die Einträge in meinem Aktionskalender kontrolliert? Wie überprüft man ob ich tatsächlich gefahren bin? Welche Relevanz hat die gefahrene Kilometerzahl? Keiner und keine! Das ist egal, denn darum geht es bei dieser Aktion nicht!  Der Hauptgewinn der Aktion ist es wohl, das Auto mal stehen zu lassen und etwas für die Umwelt und die eigene Gesundheit zu tun. Jeder für sich und alle zusammen, auch wenn zunächst für drei Monate im Sommer…

Ich finde die Idee sehr gut und mache natürlich mit. Auch ohne diese Aktion habe ich mir vorgenommen an so vielen Tagen wie möglich (bzw. wie das Wetter es zulässt) mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, um mein Training in den Alltag zu integrieren und dadurch etwas Zeit zu sparen. Und wenn dabei doch mal eine Radtasche oder ein – schloss für mich rausspringen sollte, freue ich mich natürlich auch! Also, sagt es weiter und macht mit!

Rückschau auf Fahrradschau

Auf die diesjährige Fahrradschau-Messe, die am 22.-23. März in Berlin stattfand, war ich gespannt wie ein Flitzebogen. Bike-Messen sind immer eine gute Gelegenheit in die Welt des Radfahrens einzutauchen, sich inspirieren und anfixen zu lassen und über Neuigkeiten und Trends aus der Radszene zu erfahren. Gezielt habe ich nach interessanten Konzepten Ausschau gehalten, die ich bei dem Aufbau eigener Räder, in der Zukunft ausprobieren kann. Eine nicht ganz neue aber optisch sehr attraktive Alternative zum allgegenwärtigen Lenkerband, die mir ins Auge gesprungen ist, waren Lenkergriffe aus Leder. Die in Leder eingenähten Lenker sehen edel aus, sind wirklich robust und angenehm griffig. Auch ein Kleiderbügel aus einer ausgedienten Karbon-Laufradfelge von Lightweight hat es mir sehr angetan. Das ist eine schöne Geschenkidee für eine Bike-Belle oder –Beau.

Besonders lange musste ich in der Ausstellung der Retro-Rennräder verweilen. Die liebevoll und originalgetreu aufgebauten Stahl-Rennräder waren in so einem makellosen Zustand, dass ich mich unweigerlich fragen müsste, ob ich mich trauen würde diese Schätze zu fahren, wenn einer davon mir gehören würde. Trotz meiner Überzeugung, dass die Räder auf die Straße gehören und nicht im Wohnzimmer ausgestellt werden sollen, kam ich mit meiner Theorie bei dem Anblick der jungfräulichen Lackierung ziemlich stark ins Schwanken. Wie kann man so ein Rad die Straßen hoch und runter jagen, irgendwo an einem Pfosten anschließen und nur für eine Minute aus den Augen lassen? Unvorstellbar!

Auch das Rahmenprogramm ließ keine Wünsche offen: Minidrome, Goldsprint, Downhill, Trail-Zone usw…

Während Velo Berlin sich eher an breitere Massen orientiert und viel zum Themen wie E-Bikes, Rad-Reisen, Liegerad und Touring anbietet, ist die Fahrradschau die Messe für urbane Velokultur und für Menschen, für die das Radfahren eine Frage der Einstellung und des Lebensstils ist. Die Fahrradschau-Messe war ein Augenschmaus und Balsam für die radbegeisterte Seele!