Brot und Tria für das Volk

Gestern als die Stadt noch schlief haben gegen 5 Uhr in mindestens vier Potsdamer Wohnungen in verschiedensten Tönen Wecker geklingelt. Die Schalen wurden mit Müsli gefüllt, Shakes wurden gemixt, Taschen für die Wechselzone gepackt und die Rennräder noch mal überprüft. Dann ging es zum ausgemachten Treffpunkt und dann weiter nach Berlin zum 25. Volkstriathlon des Weltraumjogger e.V.  An der Krummen Lanke in Zehlendorf angekommen haben wir unsere Startunterlagen abgeholt, uns günstig gelegene Stellplätze in der Wechselzone ausgesucht, da sie nicht zugewiesen wurden und unsere Wechselzonen aufgebaut. Dabei  habe ich mich gefreut, dass sich bei mir langsam eine gewisse Wettkampf-Routine einstellt und ich vor dem Wettkampf nicht mehr so angespannt und aufgeregt bin.

Etwas aufgeregt war ich dann doch als es zum Strand ging, von dem wir starten sollten und als bei dem herrlichen Wetter für die Damen, die als ersten starteten, dann das Startsignal gegeben wurde. Da wir im Wasser starteten und die Teilnehmer/innen sich gut verteilen konnten, war der Schwimmstart sehr angenehm, d.h. ohne die üblichen Tritte und Schläge. Beim Schwimmen habe ich mich sehr gut gefühlt und konnte für meine Verhältnisse eine gute Zeit schwimmen.

Auf dem Rad habe ich mich leider nicht mehr so wohl gefühlt. Der Teilabschnitt, der aus der Wechselzone führte, war ein Schotterweg und damit für ein Rennrad echt grenzwertig. Ich hatte Angst, dass ich mich entweder lang lege oder einen Platten kriege. Die Strecke, die weiter durch den Grunewald führte, hatte ein ordentliches Profil und ich hatte damit sehr zu kämpfen gehabt. Ohne regelmäßiges Radtraining in der Nachsaison haben die Beine ihr Letztes geben müssen. Das habe ich dann deutlich auf der Laufstrecke gespürt. Mit meiner Laufzeit bin ich eher unzufrieden, da ich sonst eine wesentlich bessere Zeit auf  5 km laufe.

Anderseits sind Vergleiche von Zeiten in verschiedenen Wettkämpfen sehr schwierig. Ich tendiere dazu, die Zeiten verschiedener Wettkämpfe miteinander zu vergleichen und muss mir immer wieder vor Augen führen, dass die Wetter- und Wettkampfbedingungen, Streckenlängen und –Profile unterschiedlich sind und jegliche Vergleiche damit nicht sehr aussagekräftig sind. Mit der Gesamtergebnis bin ich trotzdem zufrieden. Meine Zeit: 01:20:36. In der Gesamtwertung beider Wettkämpfe (22. und 23. 06) bin ich auf Platz 12 von 157 Damen und auf Platz 3 in meiner Altersklasse. Auch für die anderen ist alles sehr gut gelaufen. Vier zufriedene Gesichter schauten nach dem Zieleinlauf in die Kamera!

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